Das Tor zum Paznaun

Pians in Tirol

Sie sind auf dem Weg nach See, Kappl, Galtür oder Ischgl? Dann legen Sie doch einen Zwischenstopp im kleinen Örtchen Pians ein. Direkt an der Arlbergstraße gelegen, versprüht die Gemeinde einen einzigartigen Charme und herzliche Gastfreundschaft. Sie möchten mehr über Pians erfahren? Alles Wissenswertes zum Örtchen gibt es jetzt!

Zwei Ortsteile – eine Gemeinde

Die Gemeinde Pians gehört zum Bezirk Landeck und besteht aus zwei Ortsteilen: Pians und Quadratsch. Insgesamt zählt der Ort rund 800 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 856 Metern. Das Besondere an Pians: Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zum höchsten Gipfel der Lechtaler Alpen. Somit gehört die Parseierspitze mit einer Höhe von 3.036 Metern auch noch zu Pians. 

Alle Fakten zu Pians auf einen Blick

•    Gemeinde im Bezirk Landeck
•    zwei Ortsteile: Pians und Quadratsch
•    Seehöhe: 856 Meter
•    Fläche: 2.89 km2
•    Einwohner: 823

Detail am Rande: Die Einwohner von Pians werden Pianner und nicht Pianser genannt.

Die Geschichte von Pians

Schon gewusst? Aufgrund der klimatisch günstigen Bedingungen war der kleine Ort Pians bereits zu vorrömischen Zeiten besiedelt. Sein Ortsname leitet sich vom lateinischen „Pedaneus“ ab und bedeutet so viel wie Brücke oder Steg. Aber auch der Name vom Ortsteil Quadratsch wird vom Lateinischen abgeleitet. Mit „ager quadratus“ sind jene ausgedienten Soldaten gemeint, die im Ortsgebiet eine Veteranensiedlung errichtet haben.

Im Mittelalter war Pians ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt, um Geschäfte zu machen. Viele Gewerbetreibende, wie Wagner oder Sattler, ließen sich im Ort nieder. Jahrhunderte später, im Jahr 1849, wütete in Pians ein verheerender Brand, der rund 30 Anwesen komplett vernichtete. Ein wesentlicher Meilenstein in der Geschichte der Region war der Bau der Arlbergbahn von 1880 bis 1884. Zu dieser Zeit erhielt Pians auch einen Bahnhof. Der Personenverkehr der Arlbergbahn ist aber mittlerweile eingestellt. 

Gemeindewappen von Pians

Im Zentrum des Gemeindewappens von Pians steht ein Drache. Dieser Drache wird oft auch als Beizeichen der hl. Margarethe verwendet. Im Wappen wird der Drache unter der alten Brücke und über dem Fluss Sanna dargestellt. Das Wappen von Pians ist in den Farben Rot, Weiß und Schwarz gehalten. 

Sehenswertes in Pians

  • Margarethenkapelle: Die sehenswerte Margarethenkapelle liegt am Dorfrand von Pians. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im gotischen Stil errichtet. Achten Sie beim Besuch der Kapelle auf die wunderschönen Fresken aus dem 14. Jahrhundert und auf die gotischen Wandmalereien. Der Altar der Kapelle wurde im 17. Jahrhundert von Bildhauer Michael Lechleitner aus dem benachbarten Grins gefertigt. 
  • Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit: Die Pfarrkirche von Pians wurde von 1829 bis 1892 errichtet. Ein Umbau der Kirche erfolgte schließlich im Jahr 1972/73. Nach Plänen des Architekten Clemens Holzmeister wurden das Langhaus sowie der Chor neu gestaltet. Werfen Sie einen Blick auf den Nordturm der Kirche und sehen Sie sich den Gibelspitzhelm sowie das rundbogige Schallfenster an. 
  • Kapelle hl. Antonius von Padua in Quadratsch: Im Ortsteil Quadratsch befindet sich das kleine, aber feine Kirchlein des hl. Antonius von Padua. Die zweijochige Kapelle stammt aus dem Jahr 1696 und verfügt über ein sogenanntes Pyramidendach. Besonders sehenswert: Die Gewölbemalerei von Maler Alois Grissmann aus dem Jahr 1901. Die einzigartigen Bilder mit ornamentaler Dekoration stellen Szenen aus dem Leben des Heiligen Antonius von Padua dar. 
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